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Acht-Zoll-Ziegel |
Altes Mauerziegelformat, z.B. als Holsteiner Acht-Zoll-Format, 190x90x40mm |
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Altbabylonischer Mauerziegel |
Großformatiger Ziegel mit verschiedenen Abmessungen, z.B. 350x350x90mm oder 300x180x70mm |
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Altbayerischer Mauerziegel |
Bezeichnung für einen altbayerischen Vormauerziegel, den es als Handstrichziegel in verschiedenen Abmessungen gab, z.B. 295x145x65mm, 340x165x70mm 0der 320x120x50mm |
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Altdeutsches Klosterformat |
Spezielles Klosterformat in den Abmessungen von 330x250x690mm |
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Altmaßziegel |
(1) In der älteren Literatur nach 1872 zunächst alle Ziegel in nicht metrischen Mauerziegelformaten, die noch in Zoll und Fuß gemessen wurden und vom Reichsformat von 1872 abgelöst wurden. (2) Heute alle Ziegel, die noch nicht im DIN-Ziegelformat von 1952 gefertigt wurden, also auch die Reichsformatziegel von 1872 |
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Anderthalbziegel |
Andere Bezeichnung für Eineinhalbziegel |
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Anschlagmauerziegel |
Spezielle Art eines Formmauerziegels als Anschlag bei Türen und Fenstern |
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Architektenklinker |
Ausschussware der Serienproduktion, die hinsichtlich Farbe, Form und Oberflächengestaltung von der Zielsetzung abweicht und dadurch als Stilmittel reizvoll wird |
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Backstein |
Bezeichnung für historische, handgeformte Mauerziegel, der Begriff rührt her vom Ziegelbacken, dem Füllen einer Holzform mit dem Ausgangsstoff. |
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Bayernziegel |
Groß 360x180x65mm, klein 290x140x65mm. Versuch einer regionalen Normung vor Einführung der DIN 105 (1952) und nach dem Reichsssformat von 1872 |
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Bergwerksziegel |
Andere Bezeichnung für Zechenziegel |
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Betonziegel |
Nicht korrekte Bezeichnung für einen aus Beton hergestellten Stein, da der Begriff Ziegel nur für aus Ton hergestellte Produkte zulässig ist |
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Binderziegel |
Ein Ziegel im Mauerziegelverband, der mit seinem flach liegenden Kopf sichtbar in der Mauerflucht liegt, auch Kopfschicht genannt. |
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Blaustein |
Regionale Variante eines Kalksteins im Aachener Raum, Nutzung als Hofpflaster, im Sockelbereich von Mauern oder als Bodenplatte im Haus |
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Blockquader |
Ein Naturstein aus anstehendem Gestein, der zu Quaderblöcken verarbeitet wurde. |
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Blockverband |
Mauerziegelverband |
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Bruchstein |
Aus dem Fels herausgebrochenes Gestein ohne weitere Bearbeitung verarbeitet |
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Brunnenziegel |
Keilförmiger Mauerziegel mit konischem Querschnitt zum Bau eines runden Schachts |
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Dekorziegel |
Mauerziegel mit Schmuckwirkung, hervorgerufen durch besondere Behandlung im Produktionsprozess: Färben, Beschichten, Strukturieren, Engobieren, Glasieren usw. |
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Deutsches Band |
Ein Zierverband als Fries aus übereck stehenden Mauerziegeln. Z.B. als unterer Abschluss eines Giebeldreiecks |
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DF |
Dünnformat, 240x115x52mm, eingeführt mit der DIN 105 (1952) |
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Dickformatziegel |
Kleinformatiger Mauerziegel mit einer Dicke von mehr als 65 mm |
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DIN-Ziegelformat |
Im Januar 1952 gesetzlich geregelte Formate für Mauerziegel und Klinker in Länge, Breite und Höhe. Die DIN 105 ersetzte die bis dahin gültigen Reichsformate von 1872. Ziel war die optimale Kombination unterschiedlicher Ziegelhöhen in einem Mauerziegelverband. Vier Vorzugsgrößen bildeten das Grundgerüst: Normalformat (NF) 240x115x71mm, Dünnformat (DF) 240x115x52mm, 1,5 NF = 2 DF 240x115x113mm, und das 2,5 NF = 3 DF, wobei die Fugen jeweils mitgerechnet werden. Seit 1989 umfasst die DIN 105 14 Formate von 1 DF bis 20 DF |
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Dominikalziegel |
Sind Mauerziegel, deren Herstellung auf Hoheitsrechte zurückgeht mit einem entsprechenden Stempel. Im 16. und 17. Jahrhundert stand es nur Adel, Grundherren und den Städten zu, Ziegel zu brennen. |
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Eckmauerziegel |
Ein Formmauerziegel, der in die vorspringende Ecke einer Mauer eingesetzt wird |
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Einhandziegel |
Klein- und mittelformatiger Mauerziegel, der noch mit einer Hand zu greifen ist. Spanne 40 bis 115 mm, bis zu 6kg Gewicht. Vorläufer des Grifflochziegels |
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Einschaliges Mauerwerk |
Ein Mauerwerk aus nur einer Mauerschale |
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Eisenklinker |
Bis zur Sinterung gebrannter Ziegel mit Eisenzusätzen |
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Elbklinker |
Alternative Bezeichnung für Elbziegel, regionaler Mauerziegel im Format 230x11x52mm |
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Expressionismusziegel |
Hart gebrannter Klinkerziegel mit lebhaftem Farbspiel, meist Torfbrandziegel |
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Fabrikziegel |
Maschinell hergestellter Mauerziegel, der im Gegensatz zum handgestrichenen Feldbrandziegel gleichbleibende Qualitäten aufweist. |
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Feierabendziegel |
Mauerziegel mit einer Dekoration, Namenszug oder Zahl, der zum Tagesabschluss die Strecke der gefertigte Rohlinge kennzeichnete |
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Feldbrandziegel |
Sammelbezeichnung für Ziegel, die nach alter Technik im Feldbrand, einem Meiler oder Feldofen gebrannt wurde. |
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Feldstein |
Oder Findling. Durch die Eiszeiten in die nördlichen Regionen Deutschlands verbracht, dabei zerkleinert und geglättet, dient oftmals als Werksteinersatz |
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Findling |
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Formstein |
auch Formmauerziegel oder Formziegel, Ziegel in besonderer Form zur Ausbildung von Profilen, Hohlkehlen, Anschlägen, Brüstungen |
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Friesenziegel |
Regionaler Mauerziegel im Format 206x100x51mm |
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Füllmauerwerk |
(1)Mauerwerk zwischen zwei Pfeilern (2) Mauerwerk zwischen den beiden Schalen eines doppelwandigen Mauerwerks, besteht meistens aus Füllsteinen und Mörtel |
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Fundamentmauerwerk |
Untere Mauerwerksschicht als Gründung meist auf gewachsenem Boden, heute verdrängt von Streifenfundamenten aus Beton |
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Gasbetonstein |
Auch Porenbetonstein oder Poroton(Markenbezeichnung), seit 1924, aus Schweden. Massivbaustoff hoher Festigkeit und geringer Dichte bei einem Luftanteil von 80 Prozent. Bestandteile sind: Quarzsand, Zement, Kalk, Wasser und Aluminiumpulver. Werden in Formen zum Auftreiben gebracht und anschliessend dampfgehärtet |
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Grifflochziegel |
Speziell gelochter Mauerziegel mit Griffloch für Daumen und / oder vier Finger oder beidem |
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Grosskopfpflaster |
Natursteinpflaster mit Kopfgrössen von 15-22cm |
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Grünling |
Oder Formling. Geformter, noch nicht getrockneter und gebrannter Ziegel |
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Gussmauerwerk |
Ein zweischaliges Mauerwerk aus festgemauerten Schalen, dazwischen mit Mörtel und Bruchsteinen verfüllt |
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Hakenstein |
Spezieller Werkstein mit hakenförmig verzahnten Stossfugen, der das Durchhängen eines Horizontalbogens verhindert |
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Hamburger Geestziegel |
regionaler Mauerziegel im Format Dick, 220x105x65mm; dünn 220x105x52mm |
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Handstrichziegel |
Von Hand in Holz- oder Eisenformen geformter Backstein |
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Hausstein |
Meist eine Sandsteinplatte, die an exponierter Stelle Baujahr und Erbauer des Hauses in sich trägt |
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Hochlochziegel |
Ein Mauerziegel mit Löchern senkrecht zur Lagerfläche |
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Holländischer Kathedralziegel |
Regionaler Mauerziegel im Format 240x115x65mm |
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Holländischer Mauerziegel |
Regionaler Mauerziegel, auch Ijsselziegel im Format 153x75x45mm; mit einer offenporigen Struktur und niedrigem Dampfdruckwiderstand, dem früheren Feldbrandziegel ähnlich |
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Hourdisziegel |
Dünnwandige belastbare Tonhohlplatte mit meist einer Hohlraumreihe, 3,6 bis 10 cm hoch, 20 bis 25 cm breit und 40 bis 120 cm lang. Hourdis, Hourdisplatten werden für leichte Trennwände oder als lastabtragendes Zwischenbauteil für Decken eingesetz. Als Decke werden sie zwischen die Trägerbalken gehängt oder als Einschubplatte zwischen Holzbalken geschoben. Im Ofenbau finden sie als Deckenträger für Ofenkacheln Verwendung |
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Kaiserziegel |
Altösterreichischer Backsstein im Kaiserformat von 288x137x70mm, das im Ziegelpatent von 1715 von Kaiser Karl VI. festgelegt wurde |
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Kalksandstein |
(1) Künstlich hergestellter in der Form gepresster Stein, der aus einer Mischung von Sand und Kalhydrat besteht, dampfdruckgehärtet. (2)Naturstein, der aus Kalkstein und Sandstein besteht = Sedimentgestein |
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Katzenkopfpflaster |
Natursteinpflaster aus Feldsteinen oder Flusskieseln mit einer von Natur aus glatten Oberfläche |
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Kies |
Grobkörniger oder steiniger Sand oder Gesteinsbrocken von 2 bis 70mm Durchmesser, Zuschlagstoff bei Beton |
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Kleinkopfpflaster |
Natursteinpflaster mit Kopfgrössen von 7-11cm |
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Klinker |
Sehr hart gebrannter Ziegel aus hochwertigem Ton mit dichter Struktur und geringer Porosität, Hohe Brenntemperaturen lassen die Oberflächen ganz oder teilweise versintern |
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Klosterformat |
Mittelalterliches großes Mauerziegelformat mit unterschiedlichen Abmessungen. Maßvariationen vom 13. bis 18. Jahrhundert in der Länge von 270 bis 370mm, in der Breite von 130 bis 180mm, in der Höhe von 60 bis 100mm, tendenziell mit der Zeit kleiner werdend. |
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Kunststein |
Jeder künstlich erschaffene Körper, der als Baustein verwendet wird, also auch der Mauerziegel |
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Lagerfuge |
Die horizontale Fuge zwischen den Ziegelschichten eines Mauerziegelverbands |
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Langlochziegel |
Ein Mauerziegel mit Löchern parallel zur Lagerfläche |
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Läuferziegel |
Läuferstein, auch Läufer: Ziegel in einem Mauerziegelverband, der mit seiner Längsseite in der Mauerflucht verlegt wird |
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Lehmziegel |
Luftgetrockneter, noch nicht gebrannter Mauerziegel, auch Adobe oder Ägyptischer Ziegel genannt. Formate: Länge 230 bis 380 mm, 115 bis 190 mm breit und 50 bis 180 mm hoch |
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Leichtziegel |
Auch Porenziegel genannt, mit meist hohem Lochanteil und hohem Porenanteil, hervorgerufen durch Beimengung von Braunkohlenstaub oder Sägemehl, die beim Brand Hohlräume hinterlassen |
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Lochziegel |
Auch Hohlstein, Hohlmauerziegel, Hohlziegel oder Luftziegel. Nach inoffizieller Sprachregelung gilt als Lochziegel jeder Mauerziegel mit einem Lochanteil zwischen 15 und 45 Prozent. Vollziegel = kleinerer Lochanteil. Hohlziegel = grösserer Lochanteil |
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Maschinenstrichziegel |
Maschinell hergestellter Vollziegel, der maschinell in Metallformkästen gestrichen wurde |
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Maschinenziegel |
Oder Dampfziegel: Die Formgebung erfolgte etwa ab 1870 nicht mehr im Handstrichverfahren, sondern maschinell z.B. über eine Schneckenpresse kontinuierlich in der Strangpresse |
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Mauerwerk |
Auch Mauer. Die Standfläche heißt Mauersohle, der obere Abschluss Mauerkrone, die sichtbare Schmalseite heißt Haupt, die Dicke Mauerdicke, die Richtung Flucht |
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Moppen |
Mundartlicher Begriff in Friesland und Holland für besonders schmale Pflasterziegel, 35-40mm breit und 180mm lang |
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Normalformat |
Für jede Region und zeitliche Epoche gab es Normalformate für Mauerziegel und Klinker ohne gesetzliche Regelung. Abweichung von Größen waren die Folge. Die gesetzlichen Regelungen für Deutschland waren das Reichsformat (RF), 250x120x65mm, von 1872 für Mauerziegel und Klinker, das Reichsformat (RF), 252x122x69mm, für Verblendziegel von 1879, das Deutsche Normalformat, klein, von 1921 und die DIN 105 von1952. Normalformat, 240x115x71mm. |
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Oldenburger Format |
Regionaler Mauerziegel im Format 220x105x52mm |
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Preußisches Klosterformat |
Spezielle Klosterformate in den Abmessungen von 285x135x85mm bis 290x140x90mm |
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Quadermauerwerk |
Massives Mauerwerk aus Quaderförmigen Baustoffen |
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Quarzziegel |
Spezieller feuerfester Ziegel, mit einer Schmelztemperatur von über 1650 bis 1850 Grad Celsius, bedingt durch den hohen Quarzanteil |
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Rheinziegel |
Auch Rynziegel oder Rijnziegel. Holländisches bzw. belgisches Ziegelformat von etwa 180x85x52 bis 56mm |
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Riemchen |
Keramische Bekleidung als Fassadenziegel, die aus halben bzw. längs gespaltenen Klinkern bestehen |
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Rollschicht |
Oft abschließende oder gliedernde Ziegellage in einem Verband, bei dem nur Rollerziegel nebeneinander auf der hohen Kante liegen |
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Sägeschicht |
Oft abschließende oder gliedernde Ziegellage in einem Verband, bei dem nur Rollerziegel nebeneinander auf der hohen Kante liegen, aber diagonal eingebunden sind |
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Schamottestein |
Feuerfestes Ziegelprodukt zur Auskleidung von Brennräumen, besteht aus speziellen Feuertonen, schon einmal gebrannten und gemahlenen Ziegelprodukten oder Porzellanbruch mit hohem Anteil von Kieselsäure und Eisenoxid |
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Schlussstein |
Spezieller Stein am Scheitel eines Bogens, meist größer undbesonders gestaltet |
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Steherziegel |
Ziegel im Mauerwerksverband hochkant auf der Kopfseite stehend und mit seiner Lagerseite sichtbar |
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Stoßfuge |
(1)Die senkrechte Fuge zwischen zwei Mauerziegeln innerhalb einer Ziegelschicht.
(2)Der Zwischenraum zweier parallel aneinanderstoßender Konstruktionsteile, z.B. von Mauerflächen, auch von Bohlen oder Leisten an der Stirn- oder Seitenfläche |
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Tegel |
Plattdeutscher Ausdruck für Ziegel, weiter entwickelt von tegula ? (lat.) |
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Torfbrand |
-klinker oder ziegel, die in ausschließlich mit Torf beheizten Brennöfen hergestellt werden. (Nenndorf/Ostfriesland) |
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Trockenmauer |
Ohne Mörtel aufgesetztes Mauerwerk |
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Vechtformat |
Holländisches Mauerziegelformat etwa 215x42x105mm |
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Verblender |
Meist glasiert oder eingefärbt. Eingesetzt im Verblendmauerwerk, einem zweischaligen Mauerwerk, zur Verbesserung der Eigenschaften hinsichtlich Wetterbeständigkeit und/oder Optik |
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Vormbakziegel |
Sind weichgepresste Maschinenstrichziegel, anschließend in besandete Formen gepresst täuschen sie im Aussehen alte Sandstrichziegel vor |
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Waalziegel |
Holländischer Mauerziegel aus den Flusstonen des Waal, einem Rheinnebenfluss gefertigt. Format: 220x110x50mm |
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Wand |
(1)von wandus (gotisch) abstammend ursprünglich ein Sammelbegriff für das Haus aus Flechtwerk. Der Begriff Mauer stammt vom lateinischen murus, einer Bezeichnung für das Massivmauerwerk aus Stein und Ziegeln.
(2) Heutiger allgemeiner Sprachgebrauch für jede seitliche Begrenzung eines Raumes |
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Zahnrollschicht |
Ein Zierverband einer Rollschicht, bei der die Rollerziegel jeweils vor- und zurückversetzt sind und dadurch ein Band aus abgestuften Ziegeln bilden |
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Zahnschnittschicht |
Ein Zierverband von Binderziegeln, die qquer zum Mauerwerk jeweils vor- und zurückversetzt sind und dadurch ein Band aus abgestuften Ziegeln bilden |
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Ziegelschicht |
Ziegelreihe in einem Mauerziegelverband, die durch die Art ihrer Ausführung im Verband als Läufer-, Binder- oder Rollschicht gelten |
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Zweihandziegel |
Großformatiger, nur noch zweihändig zu verarbeitender Mauerziegel. 6-fach Dünnformat (6DF) sind stets Zweihandziegel |
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Zweischaliges Mauerwerk |
Aufbau eines Mauerwerks mit zwei Schalen. Beim Verblendmauerwerk sind beide Schalen miteinander verbunden, beim Luftschichtmauerwerk ist eine Luftschicht zwischen den Mauern, beim gedämmten Mauerwerk wird eine zusätzliche Wärmedämmschicht eingebracht |
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Zyklopenmauerwerk |
Ein Mauerwerksverband aus polygonal gebrochenem Naturstein, der zu einem netzartigen Fugenbild ohne durchgehende Lagerfugen führt |